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Natasha Pulley: The Watchmaker of Filigree Street

Einmal wieder angefangen mehr zu lesen, will ich eigentlich gar nicht mehr Aufhören. Hinzu kommt, dass ich in letzter Zeit viel auf längeren Strecken im Zug unterwegs war. Eine Gelegenheit, die ich immer zum Lesen nutze.

„The Watchmaker of Filigree Street“ von Natasha Pulley ist auch so ein Buch, dass ich im Buchladen immer mal wieder in der Hand hatte, da mir der Einband so gut gefallen hat. Doch irgendwie kamen immer wieder andere Bücher dazwischen, bevor es dann doch bei mir Einzug hielt.

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Das Buch von allen Seiten. Im Einband steckt einfach herrlich viel Liebe zum Detail.

Inhalt

Nathanial ist ein normaler Bemater im Telegraphenamt und verbingt seine Tage zwischen Arbeit und Wohnheim. Alles geht seinen geregelten, aber doch recht eintönigen Gang. Seine Tage gestalten sich wenig abwechslungsreich im London des 19. Jahrhunderts, das von Anschlägen der irischen Unabhängigkeitsbewegung gebeutelt ist. Dies ändert sich als er eine wundersame Taschenuhr in seinem Zimmer findet, die ihn nicht nur zu einem geheimnisvollen, japanischen Uhrmacher führt, sondern auch eine gefährliche Verbindung zu einer explodierenden Bombe darstellt.

Mein Fazit

Ein spannender, historischer Roman mit einem Hauch Fantasy und einer guten Portion Steampunk. Dieses Buch hat nicht nur ein wunderschönes Cover, sonder auch der Inhalt hat mich begeistert. Die Geschichte fesselt und hat es geschafft mich das ein oder andere mal zu überraschen. Zudem schafft es Natasha Pulley gut eine interessante Kriminalgeschichte einfühlsam mit der Entwicklung einer ganz besonderen Freundschaft zu verbinden.

Neben der Handlung um Nathanial im London des späten 19. Jahrhunderts ermöglicht Pulley auch einen Blick in die Jugend des Uhrmachers, Keita Mori, in seiner japanischen Heimat und verwebt seine Geschichte als Sohn eines japanischen Feudalherren geschickt mit historischen Ereignissen. Ich bin zwar kein Experte der japanischen Geschichte, doch einige Personen und Detail waren mir aus dem Studium durchaus noch im Gedächtnis und erschienen mir gut recherchiert und nicht zu sehr dem Willen der Erzählung gebeugt.

Was denkt ihr, hätte das Cover euch zum Kauf animiert? Ich gehöre definitiv zu den Leuten, die sich von einem schön gestalteten Einband oder einem spannenden Titel inspirieren lassen das Buch zumindest einmal in die Hand zu nehmen. Wenn dann auch der kurze Beschreibungstext stimmt, ist das Buch schon so gut wie gekauft.
Tickt ihr da ähnlich? Wenn nicht, was ist für euch entscheidend beim Kauf eines Buches?

Alles Liebe, C

 

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2 Kommentare zu „Natasha Pulley: The Watchmaker of Filigree Street

  1. Ich hatte das Buch wegen des schönen Covers auch schon etliche Male in der Hand und hab es dann doch immer wieder zurück ins Regal gestellt. Aber ich denke, bei meinem nächsten Besuch beim Buchhändler meines Vertrauen wandert es in die Einkaufstasche 🙂

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