Reisen

Jump House in Leipzig ausprobiert – Highlights & Takeshi’s Castle Erinnerungen

Hallo,

ich war vor letztens mit Arbeitskollegen im Jump House in Leipzig und kann sagen: das macht richtig, richtig Spaß! Warum und was das Ganze mit Takeshi’s Castle zu tun hat erkläre ich sofort.

Jump House Leipzig

Jump Houses sprießen schon seit einiger Zeit in vielen Städte aus dem Boden und geben Jung und (noch nicht ganz so) Alt die Möglichkeit sich auf Trampolinen so richtig auszutoben.

In diesem Beitrag kommen nicht viele Bilder, da ich das Smartphone im Spind hatte, aber die Bilder auf der offiziellen Jump House Leipzig Seite zeigen, was ich meine 😉

Das Jump House Leizig ist eine Halle, die auf großen Flächen Trampoline, 3 Hindernisrouten, Schaumstoff-Bäder und mehr zu bieten hat.

Im Engangsbereich befinden sich die Kassen, ein Essensbereich mit Snack-Bar, Umkleiden, WCs und die Schließfächer. Jeder muss die schicken, rutschfesten quietsch-orangene Socken vom Jump House tragen bzw. einmalig für 2,50€ kaufen und auf diesen durch die Gegend springen.

Jump House mit Schließfächern
Jump House mit Schließfächern

Je nachdem für wie lange man ein Zeitticket gekauft hat (60 min. kosten 12€) bekommt man einen großen Aufkleber, auf der die Sprungzeit steht (bei mir 18 – 19 Uhr), den man sich gut sichtbar auf die Kleidung klebt. Dann die Jump Socken angezogen, schnell den Rucksack im Schließfach verstaut und kurz vor 18 Uhr zur Einweisung eingefunden, damit es pünktlich losgehen konnte.

Was gibt es alles?

Wie man auf der Seite vom Jump House sehr schön sieht, gibt es verschiedene Bereiche:

  • Freejump“ – quasi 3/4 der linken Hallenseite besteht aus vielen quadratischen Trampolinen. Die Fläche ist super, um sich an die nachgebenden Untergründe zu gewöhnen und auch mal gegen eine schräge Wand zu springen 🙂
  • Nach etwas Eingewöhnung gingen wir als Gruppe zum „Gamejump“ – ein Bereich der als Völkerball-Feld aufgebaut ist. Also 4 Reihen zu je 4 Trampolinen, begrenzt von Tampolin-Wänden mit einer farblichen Begrenzung in der Mitte und 16 Spielern sowie einer Unmenge sehr weicher Bälle. Sehr cool für Teambildung und solchen Spaß 😉
  • Vor dem Freejump-Feld gibt es drei „Slamjump“ Felder – hier sind drei lange Trampoline nebeneinander und am Ende befindet sich je ein Baskettballkorb – immer in anderer Höhe. Super, um mal eine Slam Dunk (oder wie das heißt) zu versuchen.
  • Wer noch ungeklärte Streitigkeiten hat, kann sich mit einem Gegner in der „Battlebox“ messen. Hier balanciert man zu zweit auf einem Balken und versucht den anderen mit einer großen Schlafrolle in die Schaumstoffbecken zu befördern. Erinnert wunderbar an American Gladiator – aber Vorsicht, aus den Schaumstoffwürfeln raus zu kommen ist mindestens so anstrengend wie den Gegner umzuhauen.
  • Was ich mir nur fasziniert angeschaut habe, war die „Ninjabox„: drei Pfade mit Hindernissen unter Zeitmessung sind nicht so ganz mein Ding. Es sieht aud wie ein Kletterwald-Parcour am Boden: Balken laufen, Hängeleitern klettern, bewegliche Fußelemente… ein Spaß für Abenteurer, aber nichts für Leute ohne Armkraft (also mich).
  • Viel entspannter dagegen waren der „Bagjump„: von zwei nebeneinander liegenden Trampolinen aus konnte man sich auf eine Fläche werfen / springen, die an einen riesigen luftgefüllten Sack erinnert – oder einfach eine nicht mehr ganz so straffe Hüpfburg.
    Besonders lustig ist das Ganze dann, wenn ich die Person, die neben mir gesprungen ist, mit meiner Landung zu Fall bringe, weil ich den sackigen Untergrund unter ihren Füßen mit meinem Aufprall nochmal hochfedere.
  • Meine persönlich liebste Beschäftigung ist die „Foamjump“ gewesen. Hier stehen 6 Trampoline nebeneinander und man springt in ein Becken voller Schaumstoffwürfel. Anfangs noch zaghafte Sprünge wurden zu interessanten Drehungen. Ich hätte das die ganze Zeit machen können: springen – lustig fallen – aus den Schaumstoffwürfeln raus kämpfen – springen – lustig fallen – …
    Da die Grube mit den Würfeln recht tief ist, kann man sich dort ohne Bedenken rein fallen lassen, muss dann aber darauf achten, dass es einem nicht die Socken auszieht. An den gewaschenen Jump House Socken finde ich jetzt noch Reste des Schaumstoffs 🙂
  • Und den letzten Bereich erkläre ich im folgenden Abschnitt:

Erinnert sich jemand an Takeshi’s Castle?

Die japanische Spielshow „Takeshi’s Castle“ zeigte viele verschiedene Hüpf-, Spring- und Kletterspiele. Eines davon findet sich im Jump House als „Survivaljump“ wieder. In einem Hüpfburgring versuchen bis zu 8 Personen über einen rotierenden Balken zu springen oder sich darunter durch zu ducken – bis das Ding zu schnell wird, oder der Richtungswechsel zu überraschend kommt.  Ein RIESEN Spaß!

Survivaljump
Survivaljump erinnert an Takeshi’s Castle

Ich war mit 11 Kollegen im Jump House und wir haben in 6er Gruppen gespielt – es war sooo lustig selber zu hüpfen / ducken oder auch den anderen zuzusehen und natürlich anzufeuern.

Zum Glück gibt es am Anfang eine Proberunde, damit ich die Höhe des niedrigeren Balkens abschätzen konnte – und damit wie hoch ich springen muss, um drüber zu kommen. Gar nicht so einfach, aber total amüsant  😉

Eine Strategie, die mir an Ende den Sieg sicherte war: volle Konzentration, mit aller Kraft die Beinchen hoch und anschließend direkt sitzend landen und den Kopf einziehen – der andere Balken kommt sowieso gleich an.

Das Ende des Aufenthalts im Jump Bereich wird per Lautsprecher durchgesagt à la: „Liebe Jumper, es ist gleich 19 Uhr, wenn eure Zeit abgelaufen ist, verlasst bitte die Trampoline“ oder so ähnlich. Man muss also nicht auf die Uhr schauen, die man aus Sicherheits-Verletzungsgründen sowieso im Spind gelassen hat. Außerdem hängen Monitore aus, die die Uhrzeit anzeigen.

Fazit Jump House Leipzig

Ein Nachteil des Jump Houses ist glaube ich, dass es ständig voll ist und man im Voraus verbindlich Plätze buchen muss. Für die Zeit in der man vor Ort ist, ist es aber super, da sichergestellt wird, dass sich nicht zu viele Leute in der Halle aufhalten.

Wer zu spät kommt, hat nur noch die Zeit übrig, die er / sie gebucht hat – also besser früher da sein, zum Umziehen, Sachen wegschließen und 2-minütige Einweisung anhören.

Jump House Leipzig von außen
Jump House Leipzig von außen

Sonst finde ich das Jump House in Leipzig sehr gut erreichbar (S-Bahn in der Nähe und kostenfreie Parkplätze direkt vor der Halle) und die Preise finde ich ok. Nach 60 Minuten waren wir alle schon erschöpft und waren ganz froh, nicht wie geplant 90 Minuten gebucht zu haben.
Die Auswahl der Springmöglichkeiten und Themenbereiche finde ich super. Durch die vielen verschiedenen Boxen wird es auch nicht langweilig und wenn man möchte, kann man seine Grenzen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen testen (Ninjabox, Slamjump) .

Unsere Gruppe aus 12 Leuten hat sich gut in der Halle verteilt, zu Gruppenspielen wie dem Survivaljump oder dem Dodgejump haben wir uns in großer Runde zusammen gefunden, ansonsten in 2er bis 4er Grüppchen die verschiedenen Bereiche abgeklappert, so wie man grade Lust hatte.

Meine drei Favoriten sind mit Abstand der Foamjump (immer wieder), der Survivaljump als Gruppenspaß und der Freejump, um in der Gegend herum zu hüpfen.

Als Gruppe oder als Einzelperson hat man im Jump House Leipzig viel Spaß, es ist eine tolle Freizeitbeschäftigung und ich habe mal wieder gemerkt, wie viel Spaß Bewegung macht und wie kaputt ich danach bin 😉

Warst Du schon in einem Jump House? Was hältst Du von der Idee eines Indoor-Spielplatzes für Kinder und Erwachsene?

Viele Grüße

Tea

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s